GG für alle

Unsere Forderung zur Ergänzung des Artikels 3 GG

Die Menschen der queeren Community werden in ihrer ganzen Bandbreite durch Artikel 3 GG geschützt.

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Vor rund 10 Jahren fand die erste Erhebung von „Out im Office?!“ statt, einer Studie zur Arbeitssituation lesbischer und schwuler Beschäftigter. In der Zwischenzeit hat sich Einiges verändert – sollte man meinen. Aber ist es wirklich so? Wie geht es LSBT*-Personen am Arbeitsplatz? Können sie heute selbstverständlich(er) mit ihrer sexuellen Identität bzw. Geschlechtsidentität umgehen?

In der neuen Studie wird zum einen die derzeitige Arbeitssituation lesbischer und schwuler Mitarbeiter_innen betrachtet. Zum anderen ist die Befragung um die Perspektive von Bi- und Trans*-Personen im Kontext von Arbeit und Wirtschaft ergänzt.

Die Studie findet in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes statt und wird vom IDA, dem Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung in Köln durchgeführt.

Das Ziel dieser Umfrage ist es, LSBT*-Beschäftigten in Deutschland die Gelegenheit zu geben, ihre Arbeitssituation aus ihrer Sicht zu schildern. Nehmen Sie teil, um damit zukünftige Entwicklungen aktiv mitzugestalten: http://ww2.unipark.de/uc/out-im-office/2017/

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Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai 2016 startete das Berliner Anti-Gewalt-Projekt für lesbische und bisexuelle Frauen: L-Support.

Straftaten, Gewaltvorfälle und Angriffe auf Lesben bzw. bisexuelle Frauen spielen in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute eine untergeordnete Rolle. Bei der Polizei werden im Vergleich zur antischwulen Gewalt weit weniger Taten angezeigt. Im Jahr 2014 wurden in Berlin lediglich drei Anzeigen zu Straftaten, die auf Grund lesbenfeindlicher Motive begangen wurden, erstattet. Ein projektgeführtes Meldesystem oder eine Möglichkeit, Vorfälle – auch ohne Anzeige erstattet zu haben – registrieren zu lassen, existiert nicht. Es liegen daher kaum Erkenntnisse zu vorurteilsmotivierten Angriffen auf homo- bzw. bisexuelle Frauen vor.

L-Support möchten helfen, dies zu verändern und hat sich aus diesem Grund als Anti-Gewalt-Projekt gegründet. L-Support

  • erfasst und dokumentiert Vorfälle
  • bietet Opferhilfe
  • ist regelmäßig über eine Hotline erreichbar
  • berät
  • geht an die Öffentlichkeit
  • wirkt gewaltpräventiv
  • fördert zivilgesellschaftliches Engagement

Hotline: 030 / 459 618 65

Samstag und Sonntag von 17 - 19 Uhr
Rathaus Berlin

Das Mitarbeiternetzwerk für Lesben, Schwule, Bisesexuelle, Trans- und Intersexulle in der Polizei und Justiz gratuliert Klaus Wowereit zum MANEO Tolerantia Award 2015.

Mit dem Tolerantia-Award geehrt werden Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin a.D., Irène Théry, Soziologin, Mitglied des französischen ‚Haut Conseil de la Famille‘, Ewa Wanat, Journalistin und Chefredakteurin des polnischen Radiosenders ‚Radio RDC‘, und Máirtín O’Muilleoir, Mitglied des nordirischen Parlamentes und Bürgermeister von Belfast a.D. Ausgezeichnet mit dem MANEO-Award wir außerdem die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann.

MANEO und seine Partnerorganisationen aus Frankreich, Polen und Nordirland geben ihre diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger der Tolerantia-Awards 2015 bekannt. Mit den seit 2006 regelmäßig vergebenen Awards wird das Engagement für demokratische Prinzipien wie Gleichberechtigung, Solidarität, gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz sowie gegen Homophobie, Rassismus, gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im eigenen Land, in Europa und darüber hinaus gewürdigt. Die Preise werden am 12. Oktober in Berlin vergeben.

Der Tolerantia-Awards sind Gemeinschaftspreise von MANEO und seinen Partnerorganisationen aus Frankreich (SOS-Homophobie) und Polen (Lambda-Warszawa und Kampania Przeciw Homofobii), seit diesem Jahr auch aus Nordirland (Rainbow Project). Gemeinsam engagieren sich die Organisationen gegen Diskriminierung und vorurteilsmotivierte Gewalt, beraten und unterstützen Opfer homophober und trans*phober Gewalt und setzte sich für gesellschaftliche Aufklärung und demokratische Grundwerte, im eigenen Land und Europa ein.

EGPA

m vergangenen Monat fand am 15. und 16. April das Boardmeeting der European LGBT Police Association (EGPA) im Polizeipräsidium Berlin statt. Begrüßt wurden die Teilnehmer aus den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Irland, Belgien, Großbritannien und Deutschland durch den Polizeipräsidenten, Herrn Klaus Kandt. Der Polizeipräsident wünschte allen für die anstehenden wichtigen Diskussionen rund um die Neuausrichtung des Europäischen Verbandes viel Erfolg und betonte wie wichtig die Arbeit des Verbandes innerhalb der Polizei und auch die Wirkung in die Community hinein ist.

Interviewpartner_innen für ein bundesweites Forschungsprojekt der TU Dortmund und der Universität Bielefeld gesucht !!!