23. Bundesseminar

... was zählt ist der MENSCH!

02. - 06. August 2017 in Hamburg

"Auch in Deutschland gilt immer noch, wer Normvorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in Frage stellt oder sich nicht eindeutig geschlechtlich verorten lässt, hat ein erhöhtes Diskriminierungsrisiko und wird häufiger Opfer von Gewalttaten. Homophobe und transphobe Gewalt und Diskriminierung sind auch immer ein offener Angriff auf die Grundprinzipien unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Akzeptanz, Mitmenschlichkeit, Vielfältigkeit und Offenheit – das sind die Werte, die unsere offene und pluralistische Gesellschaft prägen sollten. Deshalb sagen wir, Transphobie geht uns alle an!" (Quelle Presseerklärung des LSVD)

Neben der Aufnahme von Homo- und Transphobie, in den in Überarbeitung befindlichen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus und allen in den einzelnen Bundesländern erarbeiteten Aktionsplänen gegen Homo- und Transphobie, muss die Lebenssituation von Trans* auch durchgängig in die Antidiskriminierungspolitik einbezogen werden. Hier wird sich unser Landesverband weiterhin einbringen und entsprechende Forderungen aufstellen, vor allem hinsichtlich der Situation von Trans*-Personen in den jeweiligen Landespolizeien, sowie im Bereich der Justiz. Auch der Umgang mit den entsprechenden Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Dienstes muss sich verbessern. So treten wir auch ein, dass die Einstellungskriterien für Trans*-Personen entschieden verbessert werden müssen.


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